
Ein Hund kann im beruflichen, sozialen oder pädagogischen Alltag eine echte Bereicherung sein – vorausgesetzt, Mensch und Hund sind gut vorbereitet und der Hund eignet sich für seinen späteren Einsatz.
Genau deshalb ist meine Ausbildung bewusst modular aufgebaut. Bürohund, Besuchshund sowie Pädagogik- und Schulbegleithund starten mit gemeinsamen Grundlagen. Danach unterscheiden sich Inhalte und Umfang entsprechend dem jeweiligen Einsatzgebiet.
Besuchshund
Dauer: mindestens 2 Monate
Vorqualifikation: keine besondere Berufsausbildung erforderlich
Schwerpunkt: Einsätze in sozialen Einrichtungen, Kontaktgestaltung, Belastbarkeit und sichere Begleitung
Pädagogik- / Schulbegleithund
Dauer: mindestens 6 Monate
Vorqualifikation: pädagogische oder therapeutische Fachqualifikation erforderlich
Schwerpunkt: gezielter Einsatz in pädagogischen bzw. schulischen Kontexten, Förderziele, Planung und Reflexion
Für alle Ausbildungsrichtungen gilt:
Modularer Aufbau, Eignungssichtung des Hund-Mensch-Teams, Pflichtmodule, praktische Einheiten und Abschlussprüfung nah ISAAT Standard ( wir sind nicht ISAAT zertifiziert, halten uns aber an die Standards). Die jeweils geforderte Anzahl der UE richtet sich nach dem gewählten Einsatzbereich.
Ihr müsst nicht auf den nächsten Ausbildungsjahrgang warten. Der Einstieg ist jederzeit möglich, viele Module und praktische Inhalte können individuell geplant und im Einzel- oder Gruppentraining absolviert werden.
Vor dem Start gibt es ein persönliches Beratungsgespräch mit einer ersten Kurzsichtung des Hundes. Dabei schauen wir gemeinsam:
Das ist mir wichtig. Einen offensichtlich ungeeigneten Hund erst durch eine komplette Ausbildung laufen zu lassen, nur um am Ende festzustellen, dass eine Zertifizierung nicht möglich ist, empfinde ich als unseriös.
Genauso gilt: Ihr sollt nichts doppelt machen oder bezahlen. Bereits absolvierte, fachlich vergleichbare Aus- und Weiterbildungen anderer Anbieter können nach Prüfung der Nachweise anerkannt werden.
Bürohund
Für Mensch-Hund-Teams, die ihren Arbeitsalltag gemeinsam verbringen möchten. Mindestweiterbildungszeit 2 Monate, keine besondere berufliche Vorqualifikation erforderlich.
Besuchshund
Für Einsätze beispielsweise in Seniorenheimen oder anderen sozialen Einrichtungen. Mindestweiterbildungszeit 2 Monate, keine besondere berufliche Vorqualifikation erforderlich.
Pädagogikbegleithund / Schulbegleithund
Für den gezielten Einsatz in pädagogischen bzw. schulischen Kontexten. Mindestweiterbildungszeit 6 Monate und eine entsprechende pädagogische bzw. therapeutische berufliche Qualifikation des Menschen.
Je nach Ausbildungsrichtung unterscheiden sich die erforderlichen UE, praktischen Einheiten, Hospitationen, Supervisionen und Abschlussanforderungen.
Je nach gewählter Ausrichtung gehören unter anderem Eignungssichtung, Erste Hilfe am Hund, Training & Lernverhalten, Ausdrucksverhalten/Körpersprache in Theorie und Praxis, praktische Trainingseinheiten, Einsatzplanung und Praxiseinsätze zur Weiterbildung.
Dabei geht es nicht darum, dass ein Hund im Einsatz einfach „funktioniert“. Ihr sollt lernen, euren Hund sicher einzuschätzen, Stress und Überforderung frühzeitig zu erkennen und Einsätze so zu gestalten, dass sie fachlich sinnvoll und tierschutzgerecht sind.
Die Ausbildung gestalte ich gemeinsam mit Anne und Lisa vom Team Therapiebegleithunde Brandenburg. Teile der Theorie werden online bzw. hybrid angeboten, während ich euch vor Ort in Heidenheim begleite und insbesondere die praktische Arbeit mit den Mensch-Hund-Teams übernehme.
Dadurch verbinden wir Tiermedizin, Verhaltenstherapie, praktisches Hundetraining, Sozialpädagogik und langjährige Erfahrung in der Tiergestützten Intervention.
Wichtig ist mir dabei Transparenz: Die von mir angebotene Weiterbildung selbst ist nicht ISAAT- oder ESAAT-akkreditiert. Aufbau und Qualitätsanforderungen orientieren sich jedoch an entsprechenden fachlichen Standards und Empfehlungen.
Da die Ausbildung modular aufgebaut ist, gibt es nicht den einen Preis für jedes Team. Was ihr tatsächlich bezahlt, hängt davon ab, welche Ausbildung ihr wählt, was ihr bereits mitbringt und welche Module noch absolviert werden müssen.
Für einen Besuchshund sind aktuell 52–57 UE + 5 Praxiseinsätze vorgesehen, zuzüglich Eignungssichtung; eine Hospitation wird empfohlen, ist aber freiwillig.
Die einzelnen Bausteine kosten derzeit beispielsweise:
Wer die Besuchshundeausbildung vollständig bei mir absolviert und noch keine anrechenbaren Inhalte mitbringt, sollte derzeit mit ca. 2.500 € Ausbildungskosten rechnen. Zusätzliche Fremdkosten, beispielsweise für Gesundheitszeugnis, MRSA-Untersuchung oder Führungszeugnis, sind darin nicht enthalten.
Habt ihr bereits passende Kurse, Seminare oder Trainings absolviert, kann es entsprechend günstiger werden. Die einzelnen Module kosten schließlich genug Geld – da muss man nicht alles zweimal machen.
Ihr könnt ab sofort starten. Termine und Ausbildungsweg werden individuell mit euch abgestimmt. Der erste Schritt ist das Beratungsgespräch – danach wisst ihr, wo ihr steht und wie euer persönlicher Weg durch die Ausbildung aussehen kann.
Kosten:
Preiskategorie: siehe die verschiedenen Trainings und Seminare in der Preisliste.
Das Beratungsgespräch wird als reguläre Einzelstunde nach aktueller Preisliste berechnet. Die weiteren Ausbildungskosten richten sich nach dem gewählten Einsatzbereich und den individuell noch erforderlichen Modulen und Trainingseinheiten. Bereits absolvierte und fachlich anerkannte Weiterbildungen können berücksichtigt werden.



