Hundeschule - Intensivkurs 7 Tage

Eine Woche Alltagstraining statt Hundeplatz-Routine.

In der Intensivwoche trainieren wir 7 Tage lang praxisnah an dem, was im echten Leben zählt: lockere Leine, Orientierung am Menschen, Rückruf, Ruhe in der Öffentlichkeit und sinnvolles Verhalten in Alltagssituationen.

Trainiert wird nicht nur auf einem Platz, sondern unterwegs – z. B. in der Stadt, im Café, auf Spazierwegen oder bei Umweltreizen. Alle Übungen werden individuell aufgebaut – mit und wenn möglich auch ohne Leine.

✔ Leinenführigkeit & Orientierung
✔ Rückruf & Impulskontrolle
✔ Alltagstraining in echter Umgebung
✔ Management bei schwierigen Situationen
✔ 1 x 45 Minuten Einzeltraining inklusive

Auch Hunde mit „Baustellen“ sind willkommen. Bei Unsicherheit kann vorab eine Einzelstunde helfen einzuschätzen, ob die Intensivwoche aktuell passend ist.

Für Hunde ab 12 Monaten besteht am Ende der Woche optional die Möglichkeit, den DOQ-Test Hundeführerschein direkt abzulegen.
Termine

Es gibt sowohl feste Kurstermine (siehe Veranstaltungen) als auch individuell geplante Intensivwochen für Interessengruppen.
Deshalb lohnt sich eine Anfrage jederzeit – auch wenn aktuell kein passender Termin ausgeschrieben ist. Neue Termine entstehen oft flexibel nach Nachfrage.
Der Kurs findet statt, sobald sich mindestens 5 Mensch-Hund-Teams angemeldet haben.

Was kann ein Hundehalter in 7 Tagen lernen?
✔ Mehr Sicherheit und Selbstwirksamkeit im Alltag
✔ Sinnvolles Management bei Begegnungen mit Menschen, Hunden und Umweltreizen
✔ Vertrauen in den eigenen Hund aufbauen und stärken
✔ Hundekommunikation besser verstehen und Körpersprache lesen lernen
✔ Ruhiges und praktisches Handling – auch bei Erste-Hilfe-Situationen
✔ Orientierung und Bindung zwischen Mensch und Hund festigen
✔ Impulskontrolle und angemessenes Verhalten unter Ablenkung trainieren
Was lernt mein Hund in 7 Tagen?
Jeder Hund lernt in seinem eigenen Tempo – deshalb gibt es keine „Erfolgsgarantie nach Schema F“. Ziel der Intensivwoche ist nicht Perfektion, sondern spürbare Fortschritte im Alltag und eine bessere Zusammenarbeit zwischen Mensch und Hund.

Trainiert werden unter anderem:

✔ lockeres Gehen an der Leine und Orientierung am Menschen
✔ Rückruf und freiwilliger Kontakt zum Halter
✔ Sitz, Platz, Steh und Bleib unter Alltagsbedingungen
✔ Ruhe in Café, Innenstadt oder Wartesituationen
✔ sinnvolle Freigabesignale und Impulskontrolle
✔ angemessenes Verhalten bei Begegnungen mit Menschen, Hunden und Umweltreizen
✔ vorausschauendes Handeln und Management im echten Leben statt „Hundeplatzgehorsam“

Dabei steht immer das harmonische und sichere Miteinander von Mensch und Hund im Vordergrund.

Die häufigsten Fragen zum Intensivkurs

Mein Hund zeigt Verhaltensauffälligkeiten kann ich trotzdem mitmachen?
Der Kurs richtet sich nicht nur an „einfache“ Hunde, sondern auch an Mensch-Hund-Teams mit Herausforderungen im Alltag.

Dazu gehören zum Beispiel:

✔ starke Ablenkbarkeit
✔ Schwierigkeiten mit Impulskontrolle
✔ hohe Aufregung oder Stressanfälligkeit
✔ Probleme bei Hundebegegnungen
✔ Unsicherheiten gegenüber Menschen oder Hunden
✔ ausgeprägtes Jagdverhalten
✔ Schwierigkeiten beim Alleinbleiben

Wenn Sie unsicher sind, ob die Intensivwoche aktuell zu Ihrem Hund passt, empfehlen wir vorab eine Einzelstunde. So kann gemeinsam eingeschätzt und ausprobiert werden, ob das Setting für Ihr Mensch-Hund-Team sinnvoll ist.
Nach welchen Konzepten oder Prinzipen wird trainiert?
Das Training basiert auf modernen lerntheoretischen Grundlagen und verbindet Fachwissen mit viel Praxiserfahrung aus Verhaltenstraining, Alltagstraining und der Arbeit mit unterschiedlichsten Mensch-Hund-Teams.

Stephanie Grath legt besonderen Wert auf einen fairen, klaren und individuell angepassten Trainingsaufbau. Statt starrer „Schema-F“-Methoden wird gemeinsam geschaut, was Hund und Mensch tatsächlich im Alltag brauchen.

Erwünschtes Verhalten wird verständlich aufgebaut und sinnvoll belohnt. Schwierige Situationen werden über gutes Management, Training und klare Strukturen begleitet – nicht über Druck oder Einschüchterung.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Lesen von Körpersprache, dem frühzeitigen Erkennen von Stress oder Unsicherheit und einem sicheren, ruhigen Umgang auch in anspruchsvollen Situationen. Dabei profitieren die Teilnehmer:innen von Stephanie Graths Erfahrung mit Alltagshunden, verhaltensoriginellen Hunden und komplexen Mensch-Hund-Konstellationen.

Wer möchte, kann zusätzlich mit Markersignal oder Clicker arbeiten.
Kann ich wirklich  in 7 Tagen die Hundeführerschein Prüfung machen?
Es besteht keine Prüfungspflicht. Die Intensivwoche kann auch einfach als praxisnahes Alltagstraining und gemeinsame Lernzeit genutzt werden.

Wer möchte, kann während der Woche die theoretische DOQ-Test Sachkundeprüfung ablegen. Diese wird in einigen Gemeinden bereits als Hundeführerschein anerkannt.

Ist der Hund mindestens 12 Monate alt, besteht zusätzlich die Möglichkeit, auch den praktischen Teil des DOQ-Tests direkt vor Ort zu absolvieren.

Weitere Informationen zum DOQ-Test auf der Website der TAGH die diesen Test erfunden hat: : https://www.doq-test.de/. 

https://www.doq-test.de/Seiten/Seite15.html
Was wird bei der theoretischen Prüfung des DOQ Test gefragt?

Die theoretische Prüfung umfasst derzeit 30 Multiple-Choice-Fragen aus insgesamt sieben Sachgebieten: a) Welpenkauf und Aufzucht, b) Lernverhalten, c) Hund und Öffentlichkeit, d) Ausdrucksverhalten, e) Haltung, Pflege und Gesundheit, f) Hund und Recht und g) Hund und Mensch. Zur Beantwortung Treffen wir uns im Praxisshop die Fragen werden computergestützt am PC gelöst. Es stehen 45 Minuten zur Beantwortung zur Verfügung. Für die theoretische Prüfung werden wir immer wieder Dinge besprechen dennoch sollten sich die Teilnehmer schon daheim etwas vorbereiten. Literaturliste: https://www.doq-test.de/Seiten/Seite15.html
Wie läuft die praktische Prüfung ab?
Bei der praktischen Prüfung geht es nicht um „perfekten Hundeplatzgehorsam“, sondern darum, ob Mensch und Hund sicher, fair und alltagstauglich miteinander unterwegs sind.
Bewertet werden vor allem:
✔ die Kommunikation zwischen Mensch und Hund
✔ ein ruhiger und wertschätzender Umgang
✔ Orientierung und Beeinflussbarkeit des Hundes
✔ sinnvolle Entscheidungen und Management in Alltagssituationen
Die Prüfung besteht aus einem gemeinsamen Spaziergang in ruhiger Umgebung und einem zweiten Teil im öffentlichen Bereich, z. B. in der Stadt. Dabei werden typische Alltagssituationen beobachtet – etwa Begegnungen mit Menschen, Hunden, Verkehr oder Umweltreizen.
Die praktische Prüfung dauert ca. 60 Minuten (ohne Fahrzeit zwischen den Prüfungsorten). Voraussetzung ist ein bestandener Theorieteil.
Wichtig zu wissen:
Der Hund darf während der gesamten Prüfung angeleint bleiben. Belohnungen sind erlaubt und auch Hör- oder Sichtzeichen dürfen selbstverständlich genutzt werden.
Was ist, wenn mein Hund eins der Signale an der Prüfung noch nicht perfekt kann?
In der Prüfung geht es nicht darum, dass jedes Signal „millimetergenau“ funktioniert. Entscheidend ist das sichere und harmonische Miteinander von Mensch und Hund im Alltag.

Ein Signal, das einmal nicht perfekt ausgeführt wird, bedeutet deshalb nicht automatisch ein Problem. Bewertet wird vor allem, wie gut Mensch und Hund miteinander kommunizieren, wie fair der Umgang ist und ob das Team Alltagssituationen sicher bewältigen kann.

Außerdem arbeiten wir während der Intensivwoche gezielt an Orientierung, Signalkontrolle und alltagstauglichem Training – damit Mensch und Hund möglichst entspannt in die Prüfung gehen können.
Was mache ich am Prüfungstag, wenn ich die Prüfung nicht ablegen will?
Der letzte Tag kann ganz flexibel gestaltet werden: Wer möchte, kann die Prüfung absolvieren oder den Tag als zusätzlichen Trainings- und Alltagspraxistag nutzen.

Natürlich ist es auch möglich, bereits vorher abzureisen und am Prüfungstag nicht mehr teilzunehmen.
Was muss ich zur Intensivwoche mitbringen?
Bitte mitbringen: wetterfeste Kleidung, Halsband oder Geschirr, kurze Leine, Schleppleine, viele kleine Belohnungen (gern auch das normale Futter), Lieblingsspielzeug, eine leichte Decke sowie Impfpass, Versicherungsnachweis und Personalausweis.

Da wir viel gemeinsam unterwegs sind, entstehen oft nette Gespräche, gegenseitige Unterstützung und ein entspannter Austausch mit anderen Hundehalter:innen – viele Teams bleiben auch nach der Intensivwoche in Kontakt.
Wo sind die Trainingsorte?
Trainiert wird nicht nur „auf dem Hundeplatz“, sondern mitten im echten Leben – in und rund um Heidenheim auf der schwäbischen Alb.

Je nach Trainingsschwerpunkt arbeiten wir zum Beispiel:

✔ in der Innenstadt und Fußgängerzone
✔ in Cafés oder Einkaufsbereichen
✔ an Spazierwegen und Wanderstrecken
✔ im Wildpark oder an Orten mit Umweltreizen
✔ an Bahnhöfen, Parkplätzen oder Alltagssituationen
✔ in unserer Trainingshalle für Theorie, Medical Training oder wetterunabhängige Übungen

Die unterschiedlichen Trainingsorte helfen den Hunden, das Gelernte wirklich in den Alltag zu übertragen – statt Signale nur an einem bekannten Platz auszuführen.

Da die schwäbische Alb wettertechnisch manchmal ihren eigenen Kopf hat, kann es vereinzelt zu spontanen Programmänderungen kommen. Für Regen oder extreme Witterung stehen aber passende Ausweichmöglichkeiten wie Trainingshalle, Einkaufszentrum oder Tiefgarage zur Verfügung.
Trainingszeiten
Die Intensivwoche orientiert sich grundsätzlich an einem Vormittags- und einem Nachmittagstraining. Der erste Tag startet meist nur nachmittags, der letzte Tag endet in der Regel bereits mittags. Zusätzlich gibt es einen freien Nachmittag in der Woche.

Die genauen Zeiten können sich jedoch je nach Gruppenzusammensetzung, Trainingsorten, Wetter, Temperaturen oder den Bedürfnissen der Hunde flexibel verändern. Gerade bei großer Hitze oder starkem Regen passen wir das Training sinnvoll an.

Einzeltrainings und die Theorieprüfung werden individuell innerhalb der Woche abgesprochen.

Wer vorab einen Eindruck vom Ablauf bekommen möchte, kann gerne unverbindlich den aktuellen Stundenplan per E-Mail anfordern.
Kosten
Die aktuellen Kosten finden Sie in unserer Preisliste
Im Preis enthalten sind das Gruppentraining der gesamten Intensivwoche, eine 45-minütige Einzelstunde, begleitende Unterlagen, ein Clicker sowie die Teilnahmebestätigung.
Nicht enthalten sind Unterkunft, Verpflegung sowie eventuelle Prüfungsgebühren für den DOQ-Test. Diese werden – falls gewünscht – separat berechnet.
In Heidenheim übernachten? 
Die Unterkunft wird selbst gebucht. Bitte geben Sie bei der Reservierung an, dass Sie für einen Trainingsaufenthalt bei Stephanie Grath anreisen und Ihren Hund dabeihaben. Für einige Unterkünfte können wir gelegentlich ein vergünstigtes Kontingent organisieren.

Viele Teilnehmer:innen übernachten im Schlosshotel direkt am Schloss Hellenstein. Dort treffen wir uns auch manchmal zum Essen  denn es lassen sich Gespräche und gemeinsames Zusammensitzen unkompliziert im Empfangsbereich, oder im Restaurant  organisieren, außerdem sind einige Trainingsorte auch ohne Auto gut erreichbar.

Wer lieber naturnah unterwegs ist: In und um Heidenheim gibt es außerdem mehrere Campingplätze – teilweise direkt an der Brenz.

Gibt es ein Freizeitangebot für meine Familie?
Auch für Ihre mit angereiste Familie hat Heidenheim und die Umgebung einiges zu bieten. Schwimmen, Wandern, Fahrradfahren, Golf, Segelflugplatz, Kunst, Kultur… Heidenheim an der Brenz ist umrahmt mit Heidelandschaft, Wald und vielen Gassi-Möglichkeiten. Ganz in der Nähe Giengen und Die Teddybären der Firma Steiff. Das Waldfreibad im Sommer und die Aquarena bieten Schwimmern gute Beschäftigung. Die Opernfestspiele, Das Naturtheater und verschiedene Kleinkunstbühnen haben ein Kulturell ansprechendes Programm. In Fahrnähe sind Legoland, Steiff die Charlottenhöhle und das Meteorkratermuseum. Wir sind gerne bei der Freizeitgestaltung behilflich.

Tierarztpraxis Stephanie Grath

Die Tierarztpraxis Stephanie Grath hat sich auf Verhaltenstherapie und Hausbesuche spezialisiert. Ergänzt wird das Angebot mit einer angeschlossenen Hundeschule und einem Hundeinternat.
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