Welpen Einzeltraining

Welpen Einzeltraining- Gutes Training von Anfang an.

Je weniger Zeit Sie zum Trainieren verwenden möchten, desto wichtiger ist es von Anfang an  bei einem guten Trainer zu sein um den Welpen in richtige Bahnen zu lenken.  

  • Terminvereinbarung individuell (Preise siehe Einzelstunden)
  • Sie haben die Wahl: Sie trainieren ihren Hund selbst oder Ich trainiere ihren Hund und sie beobachten.
  • Mögliche Inhalte:
    • Lebenspraktische Fähigkeiten (Stubenreinheit, Beisshemmung, Alleine bleiben…)
    • Verhaltensrituale (NICHT hochspringen, freundlich zu Menschen sein…)
    • Aufmerksamkeit erhalten / Impulse kontrollieren
    • Rückruf, Sitzen, Liegen, Leinenführigkeit
    • Verhalten im Gassigebiet /Leinenhandling
    • Training mit einem sekundären Verstärker (auf Wunsch Clicker)
  • Ab dem Zeitpunkt, an dem sie und ihr Welpe die Basis im Training erarbeitet haben, haben Sie die Möglichkeit parallel mit anderen Welpen am Welpenworkshop oder dem gesamten Welpenführerschein teilzunehmen.

Warum Einzeltraining Sinnvoll(er) ist :

“Hach ! Welpen sind so süüüüß ! Herrlich wenn sie  in der Gruppe miteinander spielen! Sie machen so lustige Bewegungen und machen so viele nette Geräusche. Wenn sie einen anderen Hund sehen, hüpfen sie vor Freude, ziehen und beißen manchmal sogar in die Leine damit sie endlich an den Kumpel rankommen. Da muss man doch weich werden!  Sie verteidigen  sich  so unbeholfen wenn sie mal sauer werden  oder wenn sie ein Spielzeug oder  Futter nicht teilen wollen kämpfen mit den anderen Welpen. SOOO SCHÖN! ”

So schön??? Stellen sie sich mal vor, ihr Labrador macht das immer noch, wenn er 3 Jahre alt ist.  Ist das dann auch noch “süß” wenn er erwachsen ist:  Wild, ungestüm, auf jeden Hund zu rennend und Spaß ohne den Menschen haben? oder doch lieber ruhig und zuverlässig und in Hundebegegnungen ruhig mit Orientierung zum Besitzer? Es wird klar im Training und im echten Leben sollte nur das geübt werden was man wirklich tun darf. Das bedeutet alles was der Hund später nicht mehr tun soll, sollte auch der Welpe gar nicht erst lernen.

Signale und Basics sollten im Welpenalter trainiert werden.  Das alles bestenfalls erst mal ohne Ablenkung. Kontakte zu anderen Welpen und das Training in der Gruppe hat immer ein hohes Ablenkungspotential. Es ist für Hund und Mensch stressfreier erst mal ohne andere Hunde in der nähe zu üben. Da man auch als Mensch erst mal lernen muss was die wichtigen Zeichen sind und wie überhaupt man einen Hund Ausbildet, sind Kontakte zu anderen Welpen und das Training in der Gruppe erst sinnvoll, wenn man schon erste Trainingserfahrung hat. Deswegen macht Einzeltraining bei Welpen Sinn.  

Die Welpengruppe ist ein Risiko !  Ja, Nein, Oder?

Jeder Welpe soll in den ersten Wochen viel erleben und kennenlernen. Da scheinen Welpengruppen das richtige Mittel so viel wie möglich in kurzer Zeit zu erreichen. Stimmt, aber bitte nicht um jeden Preis.  Wichtig ist, das der Welpe positive Erfahrungen macht. Da ist es wichtig die Körpersprache und Intensionen der teilnehmenden Hunde zu erkennen und zu leiten. Wer nicht Spielen will hat ein recht auf seinen Freiraum. Wer Angst hat soll geschützt werden, Draufgänger brauchen andere Beschäftigung. “NEIN!” , die regeln das nicht unter sich! Das alles im Blick zu behalten kann nur eine wirklich  gute Gassigemeinschaft oder ein erfahrener Trainer der eine Welpengruppe moderiert leisten.  

Natürlich gibt es Hunde, die eine schlecht moderierte Welpengruppe trotzdem gut überstehen. Ich schätze sogar ca. 80%. Wenn sie jedoch zu den anderen 20% gehören, dann werden Sie viel Zeit im Verhaltenstraining verbringen, um ungünstige Verknüpfungen zu lösen.

Schauen wir uns mal die wichtigsten Punkte an: 

  • Begrüßen oder Begrüßt werden:  Ein Welpe, sollte lernen dass es selbstverständlich erst mal abzuwarten und nicht zu jedem anderen Hund hinzulaufen und Menschen anzuspringen. 
  • Geschirr, Halsband und Leine kennenlernen:  Zum erreichen einer guten Leinenführigkeit ist es ein Lenrziel, dass der Welpe nur bei lockerer Leine freigegeben wird. Dann darf er lost un zu dem was er gerade anvisiert. 
  • Spielphasen: Ein kontrolliertes Spiel innerhalb einer Gruppe ist hilfreich, egal welchen alters die Hunde sind. Dennoch kann ein unkontrolliertes Spiel Ursache für spätere Verhaltensauffälligkeiten werden. Dazu kommt, dass man auch beim Welpenspiel  Übungen zur Orientierung am Mensch machen sollte. 
  • Jagdspiele: Schütteln und kauen auf Quietschspielzeugen, Lustiges hintereinander herjagen, in Hosen beißen oder Autos anbellen, buddeln an der Fensterscheibe wenn Regentropfen daran abperlen…. Das alles dann noch ohne Start- und Schlusszeichen kann dazu führen das Ihr Hund später auch unkontrolliert jagen geht. 
  • Signale und Hörzeichen: Von Anfang an ist es wichtig Signale mit bedacht zu wählen und an der richtigen Stelle zu nutzen.