| Trächtigkeit | ||||||
| Dieser Artikel schildert den normalen Ablauf einer Trächtigkeit Tipps für eine sinnvolle (.medizinische) Versorgung der Tragezeit komplettieren den Artikel. | |
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Die Trächtigkeit Trächtigkeitsdauer Der Zeitraum zwischen Eisprung und Geburt beträgt 62 - 64 Tage und ist relativ konstant.Die großen Schwankungen der Trächtigkeitsdauer beruhen auf den unterschiedlichen Zeitspannen zwischen Deckakt und Ovulation. So haben Hündinnen, die vor dem Eisprung belegt werden, eine verlängerte Trächtigkeit von 66 - 68 Tagen. Ist die Hündin nach der Ovulation belegt, verkürzt sich die Trächtigkeitsphase auf 58 - 60 Tage. |
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Wurfkiste |
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| Ablauf: | |
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Deziduomstadium
(11 - 18 Tag nach dem Deckakt) |
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| Trächtigkeitsnachweise Das Abtasten des Abdomens zwischen dem 20. - 35. Tag lässt 1 - 2 cm große kugelige Wölbungen ertasten. Nach dem 35. Tag sind aufgrund der Vergrößerung der Gebärmutter keine Befunde zu erheben. Ultraschalluntersuchung Heute bietet die Ultraschalluntersuchung nach dem 21. Tag, am besten ab dem 28. Tag, eine gefahrlose Methode des Trächtigkeitsnachweises, die auch eine Vielzahl von Informationen über den Trächtigkeitsverlauf (Anzahl, Entwicklungszustand, Vitalität) erkennen lässt. Röntgenaufnahmen Die für Röntgenaufnahmen notwendigen Knochenstrukturen des Feten sind erst ab dem 43. Tag sichtbar. Der röntgenologische Nachweis der Trächtigkeit sollte wegen den möglichen Schäden des Feten durch die Strahleneinwirkung erst nach dem 50. Tag durchgeführt werden. Aufrechterhaltung der Trächtigkeit durch Hormone: Ein durchgängig hoher Progesterongehalt ist zur Aufrechterhaltung während der gesamten Trächtigkeit zwingend nötig. Progesteron verstärkt die Gewebeanbildung in der Gebärmutter und fördert die Ernährung der Früchte. Es sorgt für einen Verschluss des Muttermundes und verhindert eine frühzeitige Gebärmutterkontraktion, dessen Folge ein Trächtigkeitsabbruch (Abort) wäre. Erst gegen Ende der Trächtigkeit sinkt der Progesteronspiegel. Durch den jetzt wieder steigenden Östrogeneinfluss werden die Geburtswege auf die nahende Geburt vorbereitet. Durch Östrogene werden die Milchdrüsen angebildet. Die Muskulatur der Geburtswege erschlafft unter diesem Hormon ebenso, wie das gesamte Gewebe aufgeweicht und somit geschmeidig wird. Temperaturkontrolle Während der Trächtigkeit beträgt die Körperinnentemperatur der Hündin ca. 38,5 - 39,0 Grad Celsius. Diese leichte Temperaturerhöhung wird auf die hohe Progesteronkonzentration zurückgeführt.Gegen Ende der Trächtigkeit (8 - 10 Tage vor der Geburt) sinkt, ebenso wie der Progesteronspiegel, auch die Temperatur auf zunächst 38,0 Grad ab.4 - 36 Stunden vor der Geburt stürzt der Progesteronspiegel nochmals steil ab. So ist auch der Temperaturabfall 24 Stunden vor der Geburt um 1 Grad auf 37 Grad zu erklären. Die Temperatur steigt danach wieder an und kann während der Geburt bis zu 40 Grad erreichen.Durch zweimal tägliche Temperaturkontrolle und deren Protokollierung ab dem 50. Tag der Trächtigkeit kann dieser Abfall bei der überwiegenden Zahl der trächtigen Hündinnen festgestellt werden und so eine bevorstehende Geburt frühzeitig erkannt werden. |
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| Was ist zu Tun? | |
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Spezialimpfung CHV-1 (= infektiöses Welpensterben ) Eine Impfung gegen das Welpensterben ist möglich. 1. Impfung: 1.Tag der Läufigkeit bis Tag 10 nach dem Decktermin
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Muttertier-Entwurmung
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Fütterungsempfehlung Die allgemeine Anforderung and das Futter für eine Trächtige Hündin ist : Hochverdaulich, Schmackhaft, Ausgewogen, Hygienisch gelagert. Vor Belegen mäßige Energiezufuhr Fütterung während der Trächtigkeit: Die 1. Phase der Trächtigkeit(= Läufigkeit - Tag 42) sollte der Erhaltungsbedarf gefüttert werden in der 2. Phase(= 43. Tag - Geburt) 1,5 % der Erhaltung wobei mind 20% Kohlenhydrarte und die Proteinzufuhr verdoppelt werden sollte. Ab der 5. Woche sollte pro Woche eine Rationserhöhung von 10-15% erfolgen. Am besten stellt man die Hündin nun auf Welpenfutter um. Die einzelnen Elemente müssen in entsprechendem Verhältniss gewähgrleistet sein: Vitamin A ( Auf/Umbau der Uterusschleimhaut) Vitamin E Ca&Ph ( vor allem im letzten Drittel der Trächtigkeit) Folsäure (DNA-Synthese, Zellteilung in der Organanlagephase. Bei Mangel: Gaumanspalten) Spurenelemente ( L-Carnitin ( Mobilisiert Fett für Energieproduktion) L.I.P/Probiotika/Reis/ Fischöl (Unterstützt die Verdauungstätigkeit) DHA/ Fischöl ( Zellmembranentwickllung, Gehirn, Netzhaut, Geistige Entwicklung) Die Hündin erlangt ihre höchste Milchleistung
in der 3. Woche. Probleme bei ungenügender Nahrung:
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