Gesundheit – Ernährung
       
Wolf  

 

 

 

 

 

 

             
 

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Wolf
   

Vergleich Hund

Weg der Nahrung

   
   
   
 
 
 

 
 
Futter

Futtermittel, Füttertechnik;

Optimale Ernährung

   
   
   
 

 
 
Ernährungsregeln

Ernährung in allen Lebensphasen

Welpe Erwachsen, Leistung, Zuchthündin, Senior,

   

 

 
 
 
 

 
 
Futterbedingte Probleme
   
Futterbedingte Krankheiten

Übergewicht:

Bei alten oder Kastrierten Hunden, Junghunde bei Überschuss an Energie

 

Untergewicht:

Meist bei säugenden Hündinen, Saugwelpen oder Leistungshunden. Mögliche Ursachen: 

Überschuss an Rohfaser, Mangel an Energie

 

Skeletterkrankungen wachsender Welpen:

Überschuss an Energie (= Übergewicht)

Mangel an Calzium, Phosphor  oder falsches Calzium/Phosphor Verhältnis

 

Durchfall

Überschreiten der Kohlenhydrattoleranz, Stärketoleranz, Überschuss an Rohfaser, Fett

Kolenhydratarme Rationen (nur Fleisch ).

Mangelernährung/ Mangelerkrankungen

Ca-Mangel

Na-Mangel

Hautkrankheiten:

Dermatitis Mangel an Vit. E, B2 und Biotin

Ekzeme Mangel an Vit. B2 und Biotin

Parakeratose Mangel an Zink und essentiellen Fettsäuren

Stumpfes Haarkleid Mangel an Zink, Jod, Vit. A,  Biotin und essentiellen Fettsäuren

Haarverfärbung Mangel an Eisen, Kupfer, JodBiotin und Zink

Juckreiz Mangel an Jod, Vit. ABiotin und essentiellen Fettsäuren

Schuppen Mangel an Zink, Vit. B6, Vit. A Biotin und essentiellen Fettsäuren

 

Nährstoffüberversorgung

Überschuss an Vit. A

Überschuss an Vit. D

 

Magenblähung 

Bei zu viel Kohlenhydraten, pfl. Proteine, Mineralstoffe, Keimen. Verdorbene Futtermittel Aber auch durch Verdaungssekretproduktion oder Motorikproblemen.

 
   
   
   
 

Häufige Fehler

 

1. "Mitesser" am Tisch
Tischreste sind keine gesunde Ernährung. Sie haben zu wenig Eiweiß  und zu viel Energie. Dazu kommt das die Rationen nun schwer kalkulierbar sind. Resultate: Der Hund wird übergewichtig und beginnt zu betteln.

 

2. " Fleischfresser" was sonst
Den Hund nur als  Fleischfresser zu Bezeichnen ist falsch, da die Beute mitsamt Haut, Federn, Haaren, Blut und Magen-/ Darminhalt gefressen wird.
Ausschließlich Fleisch enthält weniger Calzium als Phosphor, das kann  vor allem bei Jungtieren zu Störungen bei der Knochenbildung führen.

 

3. Ein Wolf kann sich sein Futter auch nicht kochen
Es gibt  in America und Australien immer mehr Personen für die Roh füttern von Hunden die einzig richtige Ernährung ist. Andere Lehrmeinungen besagen hingegen, das i
m rohen Fleisch Krankheitserreger sein können, die durch Abkochen  abgetötet werden. Bsp.: Aujezkysche Krankheit, Salmonellen, Toxoplasmose. Es besteht also beim roh füttern ein gewisses Risiko.

 

4. Knochen braucht der Wolf!
Es besteht die Gefahr , wenn ein Hund/Wolf einen Knochen frisst, das beim zerbeissen Zähne Splittern können, oder scharfkantige Stücke Darm oder Speiseröhre durchstossen. Gegarte Hühnerknochen sind lebensgefährlich denn die Röhrenknochen brechen  immer spitz und scharfkantig ab.
Kurz: Keine Knochen keine Sorgen. Wer aber doch seinen Hund nicht darauf verzichten lassen will, dem sei gesagt: Knochen mit viel Knorpelmasse von jungen Tieren verwenden.  Zum schutz der Zähne vor  dem Splittern ist es wichtig  den Knochen wegzunehmen, wenn die knorpeligen anteile weggenagt sind. Zu viel  Knochen erzeuget  Steinkot und somit Schmerzen beim Koten.

 

5. Eier sind gut für den Hund
Vorsicht! rohes Eiweiß im Ei enthält Avidin, dies ist ein Gegenspieler von Biotin, einem Vitamin, das für Fell und Haut zuständig ist.  Somit ist ein gekochtes ei oder ein rohes Eigelb Ok.

 

6. Fertigfutter ist langweilig
Wenn ein Wolf seinen Speiseplan  frei nach Gusto zusammenstellen würde und eine sich anbietende Beute verschmäht, weil "ihm heute nicht nach Hase ist", dann wäre die Spezies mit Sicherheit ausgestorben. 

Klar kann ein Hund unterscheiden zwischen einem Trockenfutterpelett mit 4% Fett und einem Stück leckerer Schweineschwarte mit 100% Fett  und mit der Zeit wird Frauchen schon trainiert nur noch mit leckersten Sachen aufzuwarten. Wenn der finanzielle Aspekt nicht wichtig ist, und man sich die mühe macht ein Buch über hundeernährung zu lesen ist eine abwechslungsreiche Füterung zu begrüssen. Aber ein Fertigfutter ist mit allem ausgestatet und auch ausgewogen genug, das ein Hund gut davon leben kann. 

Die meist Futterverweigerer in der Hundewelt heutzutage sind entweder wirklich Krank oder einfach nur verwöhnt.  

übrigens:

Beim Wolf ist das so: Schnelle Nahrungsaufnahme, große Brocken, ruhiger Platz zum erbrechen, zerkleinern, neu fressen und verdauen.

So ist das in der Wohnung wahrscheinlich nicht erwünscht  darum ist das Fertigfutter ist schon in „Häppchen“ geteilt

7. Futterschüssel steht den ganzen Tag
Wolf : Schon beim Jagen und Totschütteln der Beute  bereiten sich die Organe auf die Verdauung vor. Schnelle Nahrungsaufnahme ist normal, denn es könnte ja einer die Beute streitig machen, danach folgt eine lange Verdauungsphase.
Richtig wäre, wenn sie den Hund beim Zubereiten des Futters zusehen lassen, damit  er sich auf das Essen einstellt, dann stellen sie es ihm an einen ungestörten Platz und lassen ihm 10 min Zeit zu fressen. Danach nehmen sie den Napf wieder weg, egal ob er leer ist oder nicht. Die nächste Ration gibt es erst zur nächsten regulären Fütterungszeit
Wenn der Hund den ganzen Tag immer mal wieder ein Häppchen nimmt, dann kann sich das negativ auf seinen Verdauungstrakt auswirken. Außerdem entwickelt  sich meist daraus ein Teufelskreis, in dem man immer teurere Döschen und Leckerlies kauft, in der Hoffnung, der Hund würde besser fressen (resultierend daraus ist aber lediglich, das der Hund immer wählerischer wird). Die einzigen Indikationen für eine mehrmalige Fütterung sind im Wachstum, Krankheiten oder wenn der Hund überdurchschnittlich viel Energie  aufnehmen muss und das Futter wenig Energie hat, Außerdem in der Trächtigkeit und bei schwerer Arbeit.

 

8. Ein bisschen Schokolade schadet nicht

Schokolade enthält Stoffe die nicht nur ungesund sind sondern gerade für kleine Rassen auch lebensgefährlich. 

 
 
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