Gesundheit – Die Hündin
             

Verhütung/ Kastration

  Zyklus   Trächtigkeit  

Ich lasse meine Hündin Decken

     
             
           
           

 
Verhütung
   
Es ist sinnvoll, sich frühzeitig Gedanken zum richtigen Umgang mit der Läufigkeit zu machen, wenn die Hündin nicht zur Zucht eingesetzt werden soll und man nicht zweimal im Jahr ungewünschten Nachwuchs riskieren will.Neben der Belästigung durch Rüden und dem Risiko der ungewollten Trächtigkeit sowie der Erkrankung an der so genannten "Scheinträchtigkeit" steht bei den Überlegungen zur Verhinderung der Läufigkeit vor allem die Gesunderhaltung der Hündin selbst im Vordergrund (Tumoren, Gebärmuttervereiterung).Entgegen der landläufigen Meinung, "jede Hündin sollte zumindest einmal im Leben einen Wurf haben", gibt es keine wissenschaftlich begründeten Hinweise. Hier sind alle Methoden der Verhütung aufgezählt und die Vor- und Nachteile benannt.
 
 

Verhütung-Aufpassen
Die Hündin bleibt während der "heißen Phase" an der Leine, man sucht sich gezielt einsame Spazierwege.
 
Vorteile:· Natürlich · Die Hündin kann, wenn gewünscht, Welpen bekommen.· Die Hündin wird nicht operiert.· keine Kosten
 
Nachteile:· Nachbarhunde stehen an · Hund ist oft eingesperrt, wenn der Besitzer keine Zeit hat. Eine läufige Hündin lässt sich so allerhand einfallen. Gehen Sie nicht davon aus, dass Ihre perfekt ausgebildete Hündin immer aufs Wort folgt oder sich an imaginäre Grenzen hält. Außerdem können die Rüden aus der Nachbarschaft ungeahnte Kräfte entwickeln, wenn Ihre Kleine so "sexy riecht". Verlassen Sie sich also nicht auf Ihren hohen Zaun. · Keine Krebsvorsorge · Keine Lösung der Gebärmutterproblematik · Evtl. unerwünschte Trächtigkeit mit gesamter Welpenproblematik

 
Verhütung- Hormonspritzen-Methode
Da Hündinnen keinen Monats-, sondern einen Halbjahreszyklus haben, werden ihre Eierstöcke nicht mit der "Pille", sondern mit einer langzeitlich wirkenden Hormonspritze ruhig gestellt. Wählt man diese Behandlungsart, muss zunächst eine Läufigkeit abgewartet werden. Zwei bis vier Monate später (in der Ruhephase der Eierstöcke) erfolgt die erste Spritze, die dann sehr regelmäßig alle 5 Monate wiederholt werden muss.
 
Vorteile: · Die Hündin kann, wenn gewünscht, doch noch wieder läufig werden und Welpen bekommen.· Die Hündin wird nicht operiert.· Die Kosten der Läufigkeitsunterbrechung sind zwar insgesamt über das Leben gerechnet, höher als bei der Kastration, sie fallen aber nicht auf einmal an, sondern in Raten.
 
Nachteile: · Die Hormonspritzen müssen absolut termingenau verabreicht werden, d.h. der Besitzer muss den Terminkalender exakt führen.· Die Hormongabe bietet keinerlei Krebsvorsorge, ist sogar selbst Krebs erregend.· Die Hündin behält ihre Gebärmutter, kann also Zeit ihres Lebens an einer Gebärmuttervereiterung lebensgefährlich erkranken.· Durch die Hormoninjektion können die Einstichstellen haarlos werden und bleiben.· Da durch die Hormone die Eierstöcke ruhig gestellt werden, braucht der Körper weniger Energie, d.h. bei gleich bleibender Fütterung wird der Hund fett und träge. Man sollte also ein kalorienarmes Futter geben.
 
 
Verhütung- Sterilisation
Hier werden nur die Eileiter durchtrennt, aber keine Hormondrüsen entfernt. Die Hündin kommt danach weiterhin in die Hitze wie gewohnt, kann nur nicht mehr trächtig werden.
 
Vorteile:· Hormonproduktion bleibt vorhanden
 
Nachteile:· Allgemeines OP-Risiko · Keine Krebsvorsorge · Weiterhin Belästigung von Rüden
 
 
Verhütung- Kastration
Bei der Kastration wird die Gebärmutter komplett mit den Eierstöcken entfernt. Die Hündin wird dann nicht mehr läufig.
 
Vorteile:· Kastriert man die Hündin vor der ersten Hitze, geht das Risiko von Mamatumoren (Gesäugetumoren) gegen null. Kastration nach der zweiten Hitze senkt das Risiko von Mamatumoren auf ca. 25 %. Nach der dritten Hitze kastrierte Hündinnen erkranken gleich oft wie unkastrierte an diesen Tumoren. · Verhinderung von Scheinschwangerschaften
 
Nachteile:· Allgemeines OP-Risiko · Nebenwirkungen einer Kastration können z.B. Veränderungen des Fells sein, besonders bei Setter, Cocker und anderen Rassen mit feinem Haar. Das Fell wird flauschiger und "welpiger"; · Harnträufeln bei großen Hunden kommt mit einer Wahrscheinlichkeit von 30 % nach der Kastration der Hündin Inkontinenz, d.h. Harntröpfeln, und unbewussten Harnabsatz vor (besonders bei Boxern).Dies ist aber in den meisten Fällen durch eine OP zu beheben. · Auch bei kastrierten Hündinnen stellt sich der Stoffwechsel um, sie brauchen nicht mehr so viel Futter, um ihre Funktionen aufrechtzuerhalten. Aber: wie jedes Lebewesen wird auch die kastrierte Hündin NUR vom Fressen, nicht aber vom Operieren dick!
 
Verhütung- "Die Pille Danach"
Was tun wenn´s passiert ist? Kommt es zu einem "Männerkontakt" ist es sinnlos die beiden Hunde gewaltsam trennen zu wollen, das kann zu schweren Verletzungen führen, denn der Penis des Rüden schwillt in der Vulva an (die ebenfalls anschwillt) und bleibt stecken. Der Rüde braucht bis zu 30 Minuten bis er sich wieder lösen kann.Wenn es denn passiert ist, gibt es die Möglichkeit durch eine 3-malige Injektion die Einnistung der Eizelle zu verhindern.
 
Vorteile:· Keine ungewünschten Welpen mitsamt der Welpenproblematik
 
Nachteile: · Es kann sich eine Gebärmuttervereiterung entwickeln
 

Kastration Ja oder Nein
1.
Kastrierte Tiere UND deren Besitzer haben mehr Freiheiten, weil sie als Hündinnenbesitzer nicht 2 Mal im Jahr für 4 Wochen von Rüden belästigt werden. Bzw. als Rüdenbesitzer nicht bei jeder läufigen Hündin in der Strasse einen Liebeskranken Romeo in der Wohnung haben.

2.Es gibt zu viele Hunde! Man sollte sich gut überlegen, ob man noch mehr davon produzieren will auch wenn der eigene ein Prachtexemplar ist, vielleicht ist er das nur weil sie ihn so gut erzogen haben.
 
3. Unkastrierte Hündinnen, die unregelmäßig läufig werden, oder nach der Läufigkeit scheinträchtig werden, können bösartigen Brustkrebs bekommen. Eine Kastration vor der ersten oder spätestens nach der ersten Läufigkeit schützt vor Brustkrebs nahezu 100 %. Die Gebärmuttervereiterung ist eine häufige Todesursache bei Hündinnen, wenn sie nicht erkannt wird.
 
4. Immer wieder erwähnte Risiken der Kastration liegen in der Narkose der Möglichkeit des Harntröpfelns und die Gewichtszuhnahme.

Eine Überwachung des Gewichtes und eine bedarfsgerechte Ernährung ist wichtig, unabhängig von der Kastration. Es gibt viele Hunde die unkasriert und zu dick sind. Die Kastration ist ein Eingriff und es kann sein das der Hund leichter zunimmt als andere, aber einfach nur die Kastration dafür verantwortlich zu machen ist falsch.
  
5. Ein unkastrierter Hund leidet wenn er "Will" und nicht "Darf".
 
6. Rüden haben im Alter oft Probleme mit der Prostata, diese ergeben sich nicht nach einer Kastration.


 
Zyklus
   

Die Läufigkeit
Hündinnen werden ca. 2 Mal im Jahr läufig. Es gibt starke Unterschiede zwischen den Rassen. Native Rassen, wie z.B. der Sarloos, Baseji oder einigen nordische Rassen, werden nur einmalim Jahr läufig. Nur in dieser Zeit und auch nur an wenigen Tagen kann eine Befruchtung stattfinden.
Die Geschlechtsreife kann im Alter von 6 - 24 Monaten auftreten.
Die Läufigkeit, auch "Hitze genannt", dauert ca. 3 - 4Wochen.
 
Man teilt den Zyklus der Hündin in 4 Phasen ein. In jeder Phase herrschen spezielle Hormone vor. Eine läufige Hündin äußerlich zu erkennen ist nicht immer einfach.
 
1. Phase: (Proöstrus) Vorbereitungsstadium 9 Tage (6-17 Tage) Die Hündin uriniert öfter als normal, wirkt unkonzentriert und leckt oft an ihrem Genitale. Sie wird für andere Rüden interessant, ist aber selbst wenig begeistert von Rüden verhält sich sogar manchmal eher selbst wie ein Rüde und besteigt andere Hündinnen. In dieser Zeit schwillt das Genitale an und serös blutiges Sekret läuft ab tropft aus der Vulva. Achung, Es gibt sehr "saubere" Hündinnen, die sich so rein halten, dass man sich auf dieses Merkmal nicht verlassen kann.  

2. Phase: (Östrus) Eisprungphase 9 Tage (3-21Tage) Gelblich-klares Sekret läuft ab, die Hündin hat Interesse am Rüden und zeigt den Duldungsreflex. Das heißt, wenn sie in der Lendenregion berührt wird, legt sie die Rute zur Seite und "duldet" den aufspringenden Rüden. .Am 3 und 4 Tage dieser Phase kommmt es meist zum Eisprung. Will man es genau wissen muss man Tägliche Blutuntersuchungen machen. .ACHTUNG JETZT KANN DIE HÜNDIN TRÄCHTIG WERDEN!
 
3.Phase: (Diöstrus) 45- 60Tage. Der Duldungsreflex verschwindet, das Genitale schwillt wieder ab, das Interesse der Rüden verschwindet.Die restliche Zeit dieser Phase ist noch mit hormonellen Vorgängen, aber äußerlich nicht zu erkennen. In dieser Zeit kann es zur Scheinträchtigkeit kommen.
 
4. Phase:(Anöstrus)90-150 Tage. Der Hündin ist nichts anzumerken, diese Phase ist die Zeit zwischen zwei Läufigkeiten.

 
 
 

Der Zyklus
Der ganze Zyklus dreht sich um die Eireifung und einer möglichen Befruchtung. Man teilt den Zyklus der Hündin in 4 Phasen ein, die zeitlich terminiert sind. In jeder Phase herrschen spezielle Hormone vor.
 
1. Phase: Vorbereitungsstadium (Proöstrus) Diese dauert ca. 9 Tage. In dieser Zeit schwillt das Genitale an und schleimig blutiges Sekret läuft ab.Ein Hormon FSH (Follikelstimulierendes Hormon) sorgt dafür, dass in einem Eierstock Eizellen heranwachsen. Die Eizellen befinden sich in Eibläschen (Follikel). In den Eibläschen wird ein Hormon gebildet - das Östrogen - es bewirkt den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut, damit sich dort eventuell eine befruchtete Eizelle einnisten kann.
 
2. Phase: (Östrus) 6 - 12 Tage. Dies ist der eigentliche Ovulationstermin. Es platzt eines dieser Eibläschen und gibt eine befruchtungsfähige Eizelle in den Eileiter ab .Diesen Vorgang nennt man Eisprung. Der Eisprung wird wieder durch ein Hormon reguliert - der Name dieses Hormons ist LH (luteinisierendes Hormon)Die Hirnanhangdrüse schüttet das luteinisierende Hormon (LH) aus und die Ovulation erfolgt kurz nach dieser starken Ausschüttung. In den ersten 2 Tagen kommt es somit zum Eisprung. Gelblich-klares Sekret läuft ab und die Hündin hat einen Duldungsreflex. Die Befruchtungsfähigkeit besteht 3 - 4 Tage. Der günstigste Decktermin ist zwischen dem 2. und dem 4. Tag des Duldungsbeginns (9. - 12. Tag der Läufigkeit).
 

 
3.Phase: (Metöstrus) 60 - 130 Tage.Die Reise der Eizelle dauert etwa 7 Tage. Auf diesem Weg kann sie von einer Samenzelle befruchtet werden. Während die Eizelle wandert, verwandelt sich das leere Eibläschen in den Gelbkörper und bildet zusätzlich zu den Östrogenen ein weiteres Hormon, das Progesteron. Dieses Hormon sorgt dafür, dass die Gebärmutterschleimhaut dicker wird und gut durchblutet ist, falls es zu einer Schwangerschaft kommt. Außerdem lässt es die Milchleiste anschwellen.Auch wenn kein Deckakt erfolgt ist, bilden sich die gleichen Hormone wie bei einer trächtigen Hündin. Das ist auch die Erklärung der Scheinschwangerschaft.
 
4. Phase: (Anöstrus) Je nach Rasse ca. 90 Tage. Hier erfolgt eine Rückbildung des Gelbkörpers und der Östrogenspiegel steigt an für den nächsten Zyklus.

 
 

 
 

Welpenproblematik
   
Sie wollen gerne einen Wurf mit Ihrer Hündin machen? Sie haben sich dasSicherlicj gut überlegt.
Hier einige wichtige Dinge, an die Sie denken sollten.
 
 
 

"Die Zuchtauswahl"
Klar, für jeden ist der eigene Hund der Beste auf der Ganzen Welt. Naheliegend das man andere an diesem Prachtstück teilhaben lassen möchte. Als verantwortungstragenderr Züchter - ja sie tragen diesen Titel und die Verantwortung, auch wenn sie nur einen einzigen Wurf machen möchten- sollten sie sich einige Gedanken zu ihrem Hund machen.Ich möchte hier auch die Züchter ansprechen die regenmässig züchten, denn gerade dann sollte ein Zuchtziel in der Blutlinie vorhanden sein

 

Wie sehen denn die Knochen aus? Gibt es ein Röntgenbild der Hüften oder Ellbogen?

Und die Organe? Ist das Herz Gesund verkraftet der Kreislauf eine Trächtigkeit?

Gibt es mögliche Erbkrankheiten die sie abklären sollten? (Nicht nur Rassehunde, auch Mischlinge bringen Probleme in ihren Genen mit in die Zucht ein. Letztendlich sind auch sie aus Rassehunden entstanden.)

Ist es ein charakterlich einwandfreier Hund oder haben Sie sich nur mit den Marotten angefreundet?

Und zuletzt: Haben Sie den passenden Partner, der selbst gesund ist und charakterstarkt?

 

 
"Auf Kosten der Mutter"
Die gesundheitlichen Risiken für das Muttertier werden oft Ignoriert: Klar, Welpen bekommen ist natürlich. Aber auch in der Natur kann es Probleme bei Geburten geben und an den Folgen sterben die Welpen und manchmal auch das Muttertier. Das Gesetz der natürlichen Auslese erhält die Art gesund. Die degenerierten Rasseverhältnisse haben manchmal ungünstige Auswirkungen auf die Trächtigkeit und die Geburt. Es gibt Rassen, die können nur mit Hilfe gebären, zum Beispiel ein Kaiserschnitt auf die Welt befördert werden. Es ist unverantwortlich, wenn man davon ausgeht das alles reibungslos klappt und nicht das nötige Kleingeld beiseite legt. Da wären wir schon beim nächsten Punkt:
 
"Geld Geld Geld"
Dann die finanzielle Seite. Hmm... , ja o.k. sie können Geld für die Welpen verlangen, aber haben Sie schon mal überlegt was es kostet, die Kleinen aufzuziehen? Ich habe mal eine Kostenaufstellung für Sie gemacht ( keine Vollständigkeitsgarantie)

 

Berechnet für Hündin ( 30kg) und 6 Welpen Standartkosten Sonderaufwendungen
Vorbereitungen der Wurfkiste ca.20.-€  
Untersuchungskosten der Hündin in der Trächtigkeit ( 2Untersuchungen) ca.26.-€  
Vorbehandlung der Hündin mit Wurmmitteln,( 2x) ca.26,-€  
Hochwertiges Futter während der Trächtigkeit ca.100,-€  
Evtl. Geburtshilfe ( Kaiserschnitt)   ca. 350,-€
Untersuchen der Welpen beim Tierarzt,

ca.35,-€

 
Entwurmen Welpen ( alle 2 Wochen) ca.20,-€  
Impfen,( 6 Welpen) ca.216.-€  

Zeitungsanzeigen zur Welpenvermitlung ( einmalig)

ca.20.-€  
Zufüttern von Welpenfutter ca.100,-€  
Durchfallerkrankung aller Welpen   ca. 120,-€
ENDSUMME ca. 563.-€ ca. 470.-€ Zusätzlich

Hier können Sie einfügen was Sie an Stundenlohn und Energieaufwand berechenen Niedrig kalkuliert:

Wurfkiste Säubern 2x tägl 30 min (= 56 h)

Täglich Liegeunterlagen reinigen

Wärmelampe

Welpentraining ab der 3 Woche täglich 1 h ( =56h)

   

 
"Ist ja alles übertrieben"
Ich übertreibe hier nicht. Und ich will Ihnen auch keine Angst machen. Ich bin nur immer sehr Traurig wenn junge Hunde im Tierheim landen.

Wenn ich Ihnen gegenüber sitzen würde Ihnen aus meiner jahrelangen Erfahrung mit Hobbyzüchtern berichten und einen oder mehrere der unteren Punkte nennen, bei dem ich mir Sicher bin das er früher oder später auf sie Zutrifft.Auch wenn sie es jetzt noch nicht glauben sie bleiben mit dem Wurf ihr Leben lang verbunden.

 

Meist begine ich mit der Frage wer sich die 6-8 Wochen Urlaub nimmt um den Wurf zu betreuen.

 

Ich würde Fragen ob Sie sich bewusst sind wieviel DRECK und GESTANK, die Welpen machen.

 

Ich würde erzählen, dass JEDE Trächtigkeit zu lasten der Mutterhündin geht, die naturgemäs alle Lebenenergie in den Nachwuchs investiert.

 

Ich würde die Ernährung den Impfzustand ( zusatzimpfungen bei Trächtigkeit) und das Entwurmen abklären und anmerken das die Hündin akut ernsthaft erkranken kann wenn sie nicht optimal versorgt wird während der Trage und Säugezeit und noch einige Wochen danach.

 

Ich würde ansprechen, das man bei zu vielen Welpen eine Amme finden muss oder sich selbst um die Welpen kümmern muss ( alle 2 h Tag und Nacht) bis die Welpen im Abgabealter sind.

 

Ich würde anmerken, dass sie sich Literatur beschaffen müssen, denn Welpen können Krankheiten haben, die innerhalb weniger Tage zum Tod führen wenn sie unerkannt bleiben.

 

Ich würde bemerken, dass Sie mit den Kleinen ab der 3. Woche täglich etwas unternehmen müssen, um die Welpen auf die Umwelt Vorzubereiten,

 

Ich würde erwähnen das sie sobald die Welpen auf der Welt sind Besitzer dafür finden müssen und viele Beispiele wissen in denen plötzlich keiner die Welpen will, obwohl vor dem Deckakt 10 Personen "auf jeden Fall" einen Welpen wollten.

 

Ich würde beschreiben, wie Sie sich vornehmen, sorgfältig auszuwählen, wo die Welpen hinkommen sollten, um dann später froh zu sein, wenn überhaupt jemand die kleinen Süßen mitnimmt, vom großen Geld ganz zu schweigen.

 

Zu guter Letzt würde ich erzählen von den 4 Monate alten Junghunden, die Sie zurückbekommen oder im Tierheim wiederfinden weil die Besitzer keine Lust mehr auf den Hund haben.Meist völlig verzogen.

 

Ja, das ein oder andere würde ich alles sagen, wenn ich ihnen gegenüber stehen würde, aber auch ohne sie zu kennen weis ich das mindestens ein Punkt eintreffen wird. ich wünsche ihnen das nicht allzuviele Punkte wahr werden und mir das viele Personen wie sie so verantwortungsbewusst sind diese Zeilen bis zu Ende zu lesen.

 

Stephanie Grath

 

 

 

 

Kastration Ja oder Nein
1.
Kastrierte Tiere UND deren Besitzer haben mehr Freiheiten, weil sie als Hündinnenbesitzer nicht 2 Mal im Jahr für 4 Wochen von Rüden belästigt werden. Bzw. als Rüdenbesitzer nicht bei jeder läufigen Hündin in der Strasse einen Liebeskranken Romeo in der Wohnung haben.

2.Es gibt zu viele Hunde! Man sollte sich gut überlegen, ob man noch mehr davon produzieren will auch wenn der eigene ein Prachtexemplar ist, vielleicht ist er das nur weil sie ihn so gut erzogen haben.
 
3. Unkastrierte Hündinnen, die unregelmäßig läufig werden, oder nach der Läufigkeit scheinträchtig werden, können bösartigen Brustkrebs bekommen. Eine Kastration vor der ersten oder spätestens nach der ersten Läufigkeit schützt vor Brustkrebs nahezu 100 %. Die Gebärmuttervereiterung ist eine häufige Todesursache bei Hündinnen, wenn sie nicht erkannt wird.
 
4. Immer wieder erwähnte Risiken der Kastration liegen in der Narkose der Möglichkeit des Harntröpfelns und die Gewichtszuhnahme.

Eine Überwachung des Gewichtes und eine bedarfsgerechte Ernährung ist wichtig, unabhängig von der Kastration. Es gibt viele Hunde die unkasriert und zu dick sind. Die Kastration ist ein Eingriff und es kann sein das der Hund leichter zunimmt als andere, aber einfach nur die Kastration dafür verantwortlich zu machen ist falsch.
  
5. Ein unkastrierter Hund leidet wenn er "Will" und nicht "Darf".
 
6. Rüden haben im Alter oft Probleme mit der Prostata, diese ergeben sich nicht nach einer Kastration.